Etosha National Park

Etosha National Park

Im Etosha National Park Fotografieren

Wer an Afrika und Fotografieren denkt, dem kommt direkt die atemberaubende Fauna des Landes in den Sinn. In diesem Beitrag geht es darum, dir einen der besten Orte für die Wildlifefotografie, in Namibia zu zeigen.

 

Der Etosha National Park

Der über 22.000 Quadratkilometer große Nationalpark befindet sich im Norden des Landes Namibia und beherbergt die Etosha Pfanne. Diese Pfanne ist das Überbleibsel eines ehemaligen Sees und zugleich der Namensgeber des Parks. Etosha bedeutet soviel wie “großer weißer Platz” was die Etosha Pfanne sehr gut beschreibt.  

 

Den Etosha National Park betreten 

Wir sind im Süden über die C38 zum Andersson-Gate gefahren. Am Gate angekommen muss man verschiedene Formalitäten erledigen und unterschreiben. Ihr müsst angeben wie viele Tage ihr euch im Park aufhalten möchtet und dementsprechend bezahlen. Der Preis pro Erwachsener/Tag  liegt bei 80,00 NAD was ca.5,00 Euro entsprechen. Da man in Namibia recht schlecht ohne Fahrzeug vorankommt müsst ihr für die Registrierung eures Fahrzeugs nochmals 10,00 NAD am Tag bezahlen, was ca. 1,00 Euro entspricht.  Danach tragt ihr euch in eine Liste ein wobei ihr euren Namen das Nummernschild und eure Adresse angebt. Zu guter letzt wird euer Fahrzeug noch nach Illegalen dingen durchsucht wie Waffen etc. da es in der Vergangenheit immer wieder Probleme  mit Wilderern gab. Achtung: bei der Ausfahrt, wird euer Fahrzeug nochmals kontrolliert, daher solltet Ihr keine Dinge im Park aufsammeln und mitnehmen.

Die Öffnungszeiten der Gates ist je nach Jahreszeit unterschiedlich und richtet sich nach dem Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Diese Zeiten solltet Ihr einhalten da sonst empfindliche Strafen drohen können.

Lodges

Der Etosha Park ist riesig und lädt zum Verweilen ein, daher empfehlen wir euch, nehmt euch eine Lodge! Nach dem Durchfahren des Andersson Gate sind wir direkt zum  Okaukuejo Camp gefahren. Dort angekommen haben wir unser vorher gebuchte Waterhole Chale bezogen. Dabei handelte es sich um ein kleines Haus in der Nähe eines Wasserloches.

Fototipp: Die Tiere halten sich meistens an Wasserlöchern auf 

Vom Camp aus könnt Ihr eure Touren durch den Park wunderbar planen, dabei hilft euch das Kartenmaterial, welches im Camp zur Verfügung gestellt wird. Tipp: nehmt euch mindestens 2 volle Tage Zeit für den Park. Dabei würde ich das Okaukuejo Camp und das Halali Camp nutzen. Wir haben zusätzlich noch die Mokuti Lodge genutzt, welche sich allerdings außerhalb des Parks befindet.

Die Reise durch den Etosha National Park

Bei Sonnenaufgang haben wir also unsere Lodge verlassen und haben uns auf den Weg zur Etosha Pfanne gemacht. Auf dem Weg ist uns direkt aufgefallen, dass die meisten Tiere überhaupt nicht scheu sind und an die Fahrzeuge gewohnt sind. 

Achtung: zu eurem eigenen Schutz und dem der Tiere solltet ihr euer Fahrzeug, außerhalb der Camps, nicht verlassen!!!

Auf dem Weg zur Etosha Pfanne haben wir einige Wasserbüffel, Gazellen und sogar einen Elefanten und Löwen gesehen. Die Etosha Pfanne befahrt ihr über einen Weg, der geradeaus in das Herz der Pfanne führt. Dort angekommen steht man wirklich im nichts. Soweit das Auge reicht nur weißer, flacher und ausgetrockneter Boden. Ein Wirklich besonderer Ort.

Nach dem besuch der Etosha Pfanne führten wir unsere Reise Richtung Osten fort. Es lohnt sich langsam und aufmerksam zu fahren, so konnten wir recht Nahe an einen Kudu heranfahren und entdeckten sogar eine Giraffe die sich gerade ausruhte. Tipp: wenn ihr ein stehendes Auto seht, befindet sich in der Nähe meist ein spannendes Tier. Ein besonderes Highlight für mich, war es, wilde Geparden zu Fotografieren. Wir hatten zuvor im Quivertree Forest Rest Camp nämlich die einmalige Chance Geparden zu streicheln. 

Fototipp: Durch die großen weiten Flächen lohnt es sich ein Objektiv mit einer großen Brennweite mitzunehmen. Allerdings konnte ich auch einige schöne Bilder mit dem 70-200 schießen, wie z.B. das von der Giraffe und des Kudu. 

Unser Fazit zum Park war durchweg positiv. Wir haben sehr viele Tiere gesehen und haben die Zeit sehr genossen. Der zu verrichtende Parkeintritt ist mehr als angemessen und bietet dem Land Namibia weiterhin die Möglichkeit, dieses wundervolle Naturreservat aufrechtzuerhalten und somit einige Tierarten zu schützen. Der Etosha Park bleibt uns leider Nashörner und Flusspferde schuldig, welche wir dann eben bei unserem nächsten Besuch suchen werden.

Route: 

Nutzt das Anderssons Gate im Süden oder das Van-Lindequist Gate im Osten um den Park zu befahren. Die durchfahrt Dauer ca. 5h je nachdem wieviel man fotografiert.

Übersicht:

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Land:                      Namibia     

Ort:                          Etosha Park    

Datum:                    27.03.2019

Uhrzeit:                   9.00 Uhr

 

Hin-Rückweg:         Parkdurchquerung ca. 5h

Kosten:                    Parkpreis ca. 6Euro/Tag

Tipps:                      nimm dir eine Lodge im Park

Ausrüstung:           Canon 77d / Sigma 150-600 C

Exif Daten:              F6,3 1/1250″ iso400

 

Schwierigkeit:

2/5

Kevin Schmid Administrator
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  • Stuttgart
  • 22 Jahre alt
  • Abenteuer, Reisen, Fotografieren
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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Marlon

    Klasse Beitrag, kam direkt auf meine Afrika Liste! 😊

    1. kevinschmid
      kevinschmid

      Der Park ist wirklich Afrika wie man sichs vorstellt 😁 Lohnt sich definitiv.

  2. Kim

    Sehr schöner und informativer Beitrag! Sollte es mich mal nach Namibia treiben steht dieser Nationalpark definitiv auf der to-do liste!

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